Gesundheit und Kultur 2.0

Ausgehend vom Bildungsprojekt «Kunst und Medizin», welches von Urs Schürch und Franticek Klossner bei uns am bzi entwickelt und 2017/18 erstmal durchgeführt wurde, zeigt das bekannte Musée de la main UNIL - CHUV in Lausanne eine grosse Sonderausstellung unter dem Titel «ART SOIN».


Das Museum wurde 1997 vom weltbekannten Mediziner und Handchirurgen, Claude Verdan, gestiftet und widmet sich explizit dem Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft. Es arbeitet in enger Kooperation mit dem Universitätsspital CHUV.


In der Ausstellung «ART SOIN» werden insgesamt vierzig künstlerische Werke gezeigt von Berufsschullernenden aus den Kantonen Bern und Waadt. Sie absolvieren ihre Ausbildung zur Pflegefachfrau, resp. zum Pflegefachmann EFZ an folgenden Schulen: Haute École de Santé Vaud HESAV, Haute École de la Santé LA SOURCE, Bildungszentrum BFF Bern und Bildungszentrum Interlaken bzi.


Vom Bildungszentrum Interlaken bzi ist ein prominentes Werk in der Ausstellung vertreten, welches bereits bei seiner Erstpräsentation im Kunsthaus Interlaken für viel Aufsehen und Begeisterung sorgte. Es handelt sich um die interaktive Videoinstallation «Emotionsautomat» von Barbara Keller und Vanessa Wyss.



Mit der Ausstellung richtet das Musée de la main UNIL - CHUV den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung auf die Situation der Pflegeberufe nach den Erfahrungen der Corona-Krise. Die ausgestellten Werke vermitteln in unkonventioneller Weise eine neue und hoffnungsvolle Sicht auf die Zukunft der Gesundheitsberufe.


Die Ausstellung wurde am 7. September eröffnet und dauert bis zum 12. Dezember 2021.


Link zum Medienartikel im Berner Oberländer


https://www.berneroberlaender.ch/wenn-pflegefachkraefte-zu-kuenstlern-werden-795432569795