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Ehrung der SwissSkills Teilnehmer/-innen 2018

February 1, 2019

Das Bildungszentrum Interlaken bzi und der bzi-Verein ehrten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der SwissSkills 2018 und ihre Familien und Ausbildner in einer kleinen aber feinen Feier, im ICE MAGIC Interlaken.

 

Nicht weniger als neun ehemalige und aktuelle Lernende aus dem bzi nahmen im September an den SwissSkills 2018 in Bern teil. Sie vertraten ihre Berufsgruppen und kämpften um ein Ticket für die WorldSkills 2019 in Kazan, Russland.

 

Wie es ausgegangen ist, wissen die meisten: Nicht weniger als 24 Bernerinnen und Berner gewannen eine Goldmedaille und insgesamt über 60 Medaillen – somit gingen fast ein Drittel aller zu vergebenden Medaillen in den Kanton Bern. Auch die Statistik für das Berner Oberland stimmt: neun Teilnehmer/-innen mit drei Medaillen und zwei WM-Qualifizierten.

 

So durfte Josia Langhart (Automatiker EFZ in Ausbildung) und Beat Schranz (Elektroinstallateur EFZ) die Gratulation für die Goldmedaille und die WM-Qualifikation entgegennehmen, genauso wie Nicolas Moser, der als Fleischfachmann brillierte. Sein Beruf wird nicht am bzi ausgebildet. Der junge Mann ist aber im bzi-Verein und hat 2014 seine Ausbildung zum Elektroinstallateur EFZ am bzi abgeschlossen.

 

 

Weiter wurden geehrt:

·         Nicola Heiniger (Automatiker EFZ in Ausbildung) Bronzemedaille

·         Noemi Hauri (Restaurationsfachfrau EFZ), Rang 4

·         Schärer Fabian (Koch EFZ), Rang 4

·         Alina Meyer (Restaurationsfachfrau EFZ), Rang 5

·         Yannick Ueltschi (Automatiker EFZ in Ausbildung), Rang 5

·         Thöni Claudia (Detailhandelsfachfrau EFZ), Rang 7

·         Tobias Winterberger (Zimmermann EFZ in Ausbildung), Rang 9

 

 

Alle Anwesenden erhielten einen finanziellen Beitrag des bzi-Verein, dieser unterstützt seit jeher junge angehende Fachkräfte während ihrer Ausbildung. Mit diesem «Zustupf» sollen einerseits die bereits erfolgten Ausgaben sowie die kommenden teilweise abgedeckt werden.

 

Wie viel Aufwand eine WM-Vorbereitung braucht, weiss Michael Schranz nur allzu gut. So erzählt er, dass rund 10-18 Stunden pro Woche Training anstehen, nebst der normalen Schul- und Arbeitszeit wohlverstanden. «Meine ganze Familie, mein Mentor und der Lehrbetrieb unterstützen mich dabei sehr und ohne sie würde es nicht funktionieren», sagt Michael Schranz dankbar. Sein Bruder Beat ist der aktuelle Weltmeister im selben Beruf und steht ihm mit Rat und Tat zu Seite. Er wird ihn auch nach Russland begleiten, so wie seine ganze Familie, die ein zweites Mal mit den Söhnen live vor Ort mit fiebern kann. Auf die Frage welche Ambitionen er an den WorldSkills im Herbst habe, meinte dieser schmunzelnd: «Eine weitere WM Medaille in der Familie wäre schon toll. Schlussendlich will ich einfach sagen können, dass ich mein Bestes gegeben habe und dann wird es für mich stimmen, egal auf welchem Rang».

 v.l. Michael Schranz und Beat Schranz

 

Etwas entspannter geht es bei Nicola Heiniger zu. Der Bronzemedaillengewinner freut sich über die zurückgewonnene Freizeit und kann sich nun voll und ganz auf seine Abschlussprüfung im Sommer 2020 konzentrieren. «Nach meiner Ausbildung möchte ich die BMS (Berufsmaturität) machen, um später an einer Fachhochschule zu studieren», sagt der sympathische junge Mann.

 

 Nicola Heiniger

 

Etwa ähnlich viel Zeit wie Michael Schranz investiert auch Josia Langhart. «Mein Ausbildungsbetrieb, Fritz Studer AG in Steffisburg, ist sehr grosszügig und unterstützt mich bei den finanziellen Auslagen, sie haben mir ein Generalabonnement geschenkt und stellen mir viel Zeit zur Verfügung für das Training», so Josia.  Sein Ausbildner, Adrian Trachsel, selber Weltmeister (2001 in Japan) als Automatikfachmann, weiss, wie wichtig der Support vom Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule ist.

 

Dass dieser Support im Berner Oberland bei den Automatikfachmännern scheinbar gut funktioniert, beweist das Bild unten: Es zeigt drei Weltmeister und die besten Nachwuchsfachkräfte in der Schweiz ihres Fachs.

 

 Automatiker unter sich: v.l. vorne: Stefan Schmid (WM 2001), Nicolas Heiniger und Adrian Trachsel (WM 2007) v.l. hinten: Yannick Ueltschi, Josia Langhart und Silvano Mani (WM2015)

 

 

Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen dürfen stolz auf die erbrachte Leistung sein und wir drücken bereits heute den WM-Teilnehmern fest die Daumen und wünschen viel Glück!

 

 Unsere Helden und Heldin: Michael Schranz, Tobias Winterberger, Josia Langhart, Nicola Heiniger, Yannick Ueltschi, Nicolas Moser und Claudia Thöni
Auf dem Bild fehlen: Noemi Hauri, Alina Meyer und Fabian Schärer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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